Ziemlich einzigartige Galerie, tip Berlin

Zu unserer aktuellen Ausstellung
(English version)
AMBITIONS / CIRCUMSTANCES
Ich habe mal einen Film gesehen
Schwarz Weiß Kristalle, die sehr schnell, zu schnell wachsen,
überwucherten die Berge, die Ebenen, die Häuser und die Menschen.
Alles wurde unaufhaltsam zur starren Ordnung gebracht.
Das war für mich der Horror.
Die Arbeiten
Ich werde gefragt: Was bedeutet das?
Ich sage: Es geht um das Für und Wider,
um den Punkt, an dem das Ende den Anfang schafft.
Ich denke:
Lassen sich Fragen visuell formulieren?
Und wenn ja, wie lassen sie sich beantworten?
Dieser Glaube
Kausalität
Das Denken in Ketten
führen letztlich zu einem Punkt, der unerklärlich bleibt.
Der Mythos
Die Frage: Warum? als ein Beharren auf Zweckmäßigkeit
Das Denken als Raum zu begreifen
Die Plastizität der Gedanken
Der Gefühlsraum
Ein emotionaler Raum
Ist Sprache nicht vor allem ein sozialer Raum?
Was ist ein Bild?
Ein individueller Raum?
Ein spezieller Raum?
Ein subjektiver Raum?
Ich beginne an einem Punkt
Einem Kristallisationspunkt
und bearbeite das Material
Die Intuition
Das liefert sichtbare Ergebnisse
Dann:
Das Nachdenken
Es geht um Strukturen, Verläufe, Bedeutungsverschiebung
von Tatsächlichem (dem Material, auch dem Abbildhaften)
zu Konstruiertem (dem Raum, auch dem Emotionalen)
Was sind Bilder mit einer sozialen Relevanz?
Und was sind die Mittel des Künstlers dazu?

Tim Plamper, At the Edge of the Metric Wood, 2009,
Mischtechnik auf Leinwand, 300 x 200 cm
On our current exhibition
AMBITIONS / CIRCUMSTANCES
I've watched a movie once
Black and white
Crystals that are growing fast, too fast,
rampant over hills, plains, houses and people.
Everything was put into a motionless order.
That meant horror to me.
The works
I get asked: “What do they mean?“
I reply: “They deal with the pros and cons.
To the point where the ending creates a new beginning.
I think:
“Can questions be asked in a visual way?
If so, how can they be answered?
This belief
Causality
Deductive thinking
Finally leads to a point that remains inexplicable.
The myth
The question: Why? to persevere in practicality
To understand thinking as space
The plasticity of the thoughts
The emotional space
A sentimental space
Isn't language most of all a social space?
What is an image?
An individual space?
A specific space?
A subjective space?”
I start off from one point
A crystallization point
and work the material
The intuition
This brings visible results
Then:
The rethinking
It is all about structures, processes, shifts in meaning
from the actual (the material, also the mimetic)
to the constructed (the space, also the emotional)
What are images with a social relevance?
What means does the artist have?

4. kulturradio-Galerienwanderung
Zum vierten Mal lädt kulturradio vom rbb zur Galerienwanderung ein. Diesmal, am Samstag, 10. Oktober 2009, in das Galerienviertel rund um die Fasanenstraße. Die Galerienwanderung schafft Synergien zwischen aktueller Kunst und Neuer Musik.
Im besonderen Flair des Galerienviertels, das sich bis in die 1920er Jahre zurückverfolgen lässt, erwandern Sie die Ausstellung Die Magie von Ernst und Eigensinn (Galerie Brusberg) und Werke von Raoul Dufy (Fasanengalerie), Käthe Kollwitz (Käthe-Kollwitz-Museum), Harald Klemm (Raab Galerie Berlin), Wolfgang Neumann – Große Nachfrage (Egbert Baqué Contemporary Art), Marietta Hoferer (KunstBüroBerlin) und Barbara Celestina (Johanna Breede Photokunst).
Inmitten dieser besonderen Kulisse spielt das Kammerensemble Neue Musik Berlin Musikstücke von Pascal Dusapin, Morton Feldman, Georg Katzer, Helmut Oehring, Matthias Pintscher, Dieter Schnebel und Salvatore Sciarrino.
Informationen und Anmeldung über www.kulturradio.de
Tim Plamper in Paris
Neueste Arbeiten von Tim Plamper
waren
unter dem Titel Fight the metric system vom 26. März bis zum 30. April 2009 in der im Pariser Quartier Belleville gelegenen LOFT19 der Galerie Suzanne Tarasiève zu sehen. Anlässlich der Ausstellung erschien das Journal LOFT19 #3 mit zahlreichen Abbildungen und einem Text von Thibaut de Ruyter.
www.LOFT19.fr

Tim Plamper, Echo, 2009, Mischtechnik auf Leinwand, 300 x 200 cm
Neuer Katalog zum Werk von Volker Lehnert
Anlässlich der im März-Mai im Richard-Haizmann-Museum, Niebüll, gezeigten Retrospektive Gerüst. Geröll, die Arbeiten von Volker Lehnert aus den Jahren 1989 – 2009 präsentierte, ist im Verlag der Kunst Dresden ein Katalog mit Beiträgen von Uwe Haupenthal und Clemens Ottnad erschienen. Vom 27. Juni bis zum 16. August 2009 wird die Ausstellung im Märkischen Museum Witten gezeigt.

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