| Ziemlich einzigartige Galerie – Quite a unique gallery, tip Berlin

Zu unserer aktuellen Ausstellung (English version)
Vor genau zwei Jahren haben wir die junge Fotokünstlerin Franziska Strauss, die sich vor allem dem Thema Tanz widmet, ins Programm der Galerie aufgenommen und ihr im März/April 2011 mit Reckoner/I killed my dinner with karate eine erste Einzelausstellung ermöglicht. Kaum zwei Monate später wurde Franziska Strauss – für just diese beiden bei uns gezeigten Fotoserien – der BFF-Förderpreis und der Reinhart-Wolf-Preis 2011 zugesprochen.
Der Tanz ist – naturgemäß – die körperbetonteste und damit die unmittelbarste, vielleicht intimste aller Kunstformen. Franziska Strauss zeichnet abstrakte Körperbilder, die an sinnlicher Ausstrahlung kaum zu überbieten sind, die den Kern des Tanzes offenlegen: den Puls des Lebens, die Angst zu scheitern, die Gier und das Getriebensein (bei dem Pina Bauschs "Tanzt, tanzt, sonst sind wir verloren" in den Sinn kommt). Es sind formvollendete Bilder, deren innere Erotik und äußere Ästhetik sich in seltenem Einklang miteinander befinden. Franziska Strauss zeigt, wie sich Tanz anfühlt.
Mit Vert präsentieren wir die zweite Einzelausstellung der Künstlerin, und wir freuen uns sehr, dass die Neue Sächsische Galerie – Museum für zeitgenössische Kunst, Chemnitz, ihr vom 4. Juni -18. August dieses Jahres eine Ausstellung widmen wird. Aus diesem Anlass wird auch der erste Katalog zum Werk von Franziska Strauss erscheinen.

Franziska Strauss, Vert #09
2012, Inkjet-Print auf Museo Silver Rag auf Alu-Dibond
150 x 112,5 cm, Auflage 6 Exemplare / Edition of 6
On our current exhibition
Exactly two years ago, we accepted the young photo-artist Franziska Strauss as a new artist represented by our gallery. Her work centers on the topic of dance as displayed in her first solo-exhibition Reckoner/I killed my dinner with karate in March/April 2011. Barely two months later, Franziska Strauss was honored with Germany's most important distinction for a young photo-artist, the 2011 Reinhart-Wolf-Award – precisely for the two series of photo-works shown in our exhibition.
By nature, dance is the most physical and thus the most direct and perhaps most intimate of all art forms. Franziska Strauss draws abstract body images that can hardly be surpassed in terms of sensual vibrancy, which reveal the very core of dance: the pulse of life, the fear of failing, the greed and the sense of being driven (which brings to mind Pina Bausch's "Dance, dance, otherwise we are lost"). These are perfectly composed photographs whose inner eroticism and external aestheticism are in rare harmony. Franziska Strauss shows what dance feels like.
Vert is the second solo-exhibition of the artist, and we are very happy to announce a comprehensive exhibition of her work at the Neue Sächsische Galerie – Museum of Contemporary Art, Chemnitz, scheduled for summer this year. On this occasion a first catalog on Franziska Strauss' photography will be published.

Franziska Strauss, Maud
2012, Inkjet-Print auf Museo Silver Rag
40 x 30 cm, Auflage 10 Exemplare

Lesung mit Natalia Wörner
In unserer neuen Veranstaltungsreihe von Buchpräsentationen in der Galerie stellt Detlef Bluhm am Mittwoch, 20. März 2013, 19.30 Uhr, die von ihm herausgegebene Anthologie Von Katzen und Frauen vor. Natalia Wörner wird aus diesem Band sechs ausgewählte Texte bekannter Schriftstellerinnen lesen. Für diese Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Insel Verlag ist wegen der begrenzten Zahl von Plätzen eine Anmeldung erforderlich. Eintritt 10 Euro. Anmeldungen bitte über office@berlin-contemporary-art.com


Wolfgang Neumann in der Stadtgalerie Markdorf – und als Rocksänger
Vom 25. Januar – 22. März 2013 zeigt der Kunstverein Markdorf die Ausstellung Labile Seitenlage mit 80 Werken von Wolfgang Neumann, eine Auswahl an Arbeiten der letzten fünf Jahre und neueste Malereien und Zeichnungen. Zur Ausstellung ist ein Katalog mit Beiträgen von Bernhard Oßwald, Andrea Dreher und Songtexten des Künstlers erschienen.
Apropos Songtexte: Drei Songs der Band ART-ATTACKE mit Nik Zenon an der Gitarre, Joe am Schlagzeug und Wolfgang "Hank" Neumann als Rocksänger – sein Künstler-Alter-Ego – sind unter diesem Link zu hören:
http://art-attacke.bandcamp.com/

Wolfgang Neumann, Mystery Trupp
2013, Acryl, Lack und Öl auf Leinwand, 150 x 200 cm
Wolfgang Neumann in the Stadtgalerie Markdorf – and as a rock singer
From January 25th to March 22nd 2013, the Kunstverein Markdorf presents the exhibition Labile Seitenlage (Unstable Side Position) with 80 works of Wolfgang Neumann, a selection of works over the last five years including his most recent paintings and drawings. For the exhibition a catalog has been published with a text by Bernhard Oßwald, an essay by Andrea Dreher, and song lyrics from the artist himself.
Apropos of song lyrics: You can listen to three songs of the band ART-ATTACKE with Nic Zenon on guitar, Joe on drums, and Wolfgang 'Hank' Neumann as the rock singer - his artist's alter ego - on the link below:
http://art-attacke.bandcamp.com/

Wer ist Snapple ?
Arbeiten von zehn Künstlern der Galerie waren in unserer außergewöhnlichen Benefiz-Ausstellung für Pussy Riot zu sehen – und erstmals drei Werke von Snapple.
'Wer ist Snapple?' werden wir immer wieder gefragt. Ist geheim. Mysteriös.
Snapple ist eine junge Frau, die anonym bleiben will, und – obwohl sie nie einen Zeichen- oder Malkurs, geschweige denn eine Kunstakademie besucht hat – berühmte Meisterwerke der Kunstgeschichte in exquisiten Pastellen bis ins Detail kopiert und ihnen dann einen Kick verpasst: So mutiert Jan Vermeers Mädchen mit dem Perlohrgehänge zu einem Punk-Girl, trägt einen Nasenring und ein Piercing unterhalb der Lippe, Gerhard Richters Betty, eine Ikone der zeitgenössischen Kunst, krönt ein Heiligenschein. Und die wohl populärste Pussy der Malereihistorie, L'Origine du Monde – Der Ursprung der Welt von Gustave Courbet, wird bei Snapple mit einem Pussy-Riot-Tattoo geschmückt. Wer weiß, vielleicht entwickelt sich Snapple, die übrigens auch noch nie zuvor ausgestellt hat, zum weiblichen Gegenpart von Banksy…

Snapple, Guten Tag, Herr Vermeer
2012, Pastell auf Velourpapier, 51 x 35,5 cm
Who is Snapple?
Works from ten artists of the gallery have been on display in our exceptional Benefit Exhibition for Pussy Riot – and for the first time, three works by Snapple. Everyone is asking, 'Who is Snapple?' It's a secret. Mysterious. Snapple is a young woman who wishes to remain anonymous and – despite the fact that she never attended a drawing or painting class, let alone an academy of art – copies in detail famous masterpieces of art history in exquisite pastels and then adds a unique twist: so Jan Vermeers Girl with the Pearl Earring mutates into a punk girl wearing a nose ring and a piercing, Gerhard Richter's Betty, an icon of contemporary art, is crowned with a gloriole, and the most popular pussy in painting history, The Origin of the World by Gustave Courbet, is in Snapple's version adorned with a Pussy Riot tattoo. Maybe Snapple, who by the way never before exhibited, develops into the female counterpart of Banksy…

Snapple vor ihrem Pastell Bonjour, Monsieur Courbet

Snapple, Bonjour, Monsieur Courbet
2012, Pastell auf Velourpapier, 46 x 55 cm

Edition #3
Mit der Edition #3 setzen wir unser Angebot an preislich auch für junge Sammler erschwinglicher, gleichwohl anspruchsvoller Kunst in kleiner Auflage fort. Tim Plamper hat mit Table of Contents eine surreale Fotografie geschaffen, von der wir acht Exemplare offerieren können.
With our Edition #3, we continue our series of sophisticated though especially for young collectors affordable art in small editions. Tim Plamper created Table of Contents, a surreal photo work of which 8 copies are available.

Detaillierte Informationen unter http://www.berlin-contemporary-art.com/editionen/edition-tim-plamper.html
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